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Warum gute Coaching-Formate manchmal nicht ausreichen

Warum gute Coaching-Formate manchmal nicht ausreichen

Kennst du das? Dein Coachee weiß eigentlich genau, was er verändern möchte. Ihr habt das Thema analysiert, Ziele formuliert, Lösungen entwickelt – und trotzdem hält er hartnäckig an seinem alten Muster fest. Jetzt einfach das nächste Coaching-Tool aus dem Methodenkoffer zu holen, greift möglicherweise zu kurz. Denn die entscheidende Frage lautet:

Warum kann dieser Mensch das Muster gerade nicht verändern?

Was steckt hinter der Lösungsblockade?

Genau hier beginnt für mich die eigentliche Coaching-Arbeit. Ist dein Coachee innerlich erstarrt? Gibt es Hinweise auf eine Traumafolgestörung? Handelt es sich um ein erlerntes Muster, das aufgrund früherer Erfahrungen irgendwann einmal sinnvoll war?
Oder wurde das Muster möglicherweise aus dem Familiensystem übernommen? Wirken dysfunktionale Loyalitäten, die dazu führen, dass Veränderung unbewusst als Verrat am eigenen System erlebt wird?

Und eine meiner Lieblingsfragen darf natürlich nicht fehlen:

Was ist die positive Absicht hinter dem Problem?

Denn auch ein Verhalten, das heute stört oder blockiert, hatte oder hat häufig eine Funktion. Es schützt vor etwas, schafft Sicherheit, Zugehörigkeit oder Anerkennung. Ist der Gewinn durch die Aufrechterhaltung Problems größer als durch die Lösung des Problems, werden erzielte Coaching-Ergebnisse meist unbewusst sabortiert.

Wenn wir verstehen, was die Lösungsblockade aufrechterhält, können wir den richtigen Hebel für Veränderung finden.

Nicht jedes Problem braucht dieselbe Methode

„Das funktioniert immer“, gibt es im Coaching, in der Therapie oder in der Beratung nicht. Entscheidend ist, auf welcher Ebene die Blockade liegt und wie der Coachingprozess verläuft. Auf der emotionalen und mentalen Ebene, ist beispielsweise einem Belief-Format oder einem freien Ablauf aus dem Empowerment-EMDR-Coaching® effektiv. Geht es stärker um mentale Muster und Verhalten, kann Suggestive Hypnose sinnvoll sein.  Soll sich ein neues Verhalten etablieren, kann die  Tiny-Habit-Methode helfen.

Und manchmal braucht es eine Kombination verschiedener Ansätze – beispielsweise EMDR und Hypnose. Meiner Erfahrung nach ist eine Kombination von Methoden der beste Weg, flexibel und ganzheitlich mit Coachees zu arbeiten und Resultate zu verankern. Die goldene Regel im Empowerment-Coaching: Prozess geht vor Format.

Wenn starke Emotionen ins Spiel kommen

Dein Coachee wird von Angst überflutet, beginnt heftig zu weinen, erstarrt oder ist plötzlich kaum noch erreichbar. In solchen Momenten funktionieren Sprache, Reflexion und rationales Denken möglicherweise nicht mehr wie gewohnt. Das beste Coaching-Format hilft wenig, wenn das Nervensystem gerade auf Alarm geschaltet hat.

Jetzt geht es nicht darum, möglichst schnell mit dem nächsten Format weiterzumachen. Dein Coachee braucht zunächst Sicherheit, Stabilisierung und Selbstregulation – und wieder Verbundenheit mit sich selbst und mit dir als Empowerment-Coach.

Diese Verbindung schafft einen sicheren Rahmen, in dem dein Coachee wieder Zugang zu sich selbst und seinen Ressourcen bekommen kann.

Und du als Coach brauchst ebenfalls Sicherheit. Du musst einschätzen können: Was passiert hier gerade? Was braucht mein Coachee jetzt? Was kann ich verantwortungsvoll begleiten – und wo ist die Grenze zur Therapie?

Genau um diese Handlungssicherheit geht es bei Empowerment-EMDR-Coaching®, Trauma & trauma-informed Coachen und Embodiment &traumasensible Tools. 

Dabei lernst nicht einfach das nächste Tool für deinen Methodenkoffer. Du lernst, Prozesse differenzierter wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Wann braucht es Stabilisierung? Wann Ressourcenaktivierung? Wann kann ich mit einer emotionalen Blockade weiterarbeiten? Und wann darf oder muss ich sagen: Hier endet Coaching.

So oder so brauchen wir Techniken, die auch emotionale und körperliche Prozesse berücksichtigen. Erst wenn dein Coachee wieder ausreichend reguliert ist und sich sicher und verbunden fühlt, können Sprache, Denken und Lösungsorientierung wieder greifen. Für tiefgreifende Trramsformation und Implementierung der Coachingergenisse.  

Das Beste von Allem: Empowerment-EMDR-Coaching® 

Das ist eben auch der Benefit von Empowerment-EMDR-Coaching®: Das zentrale Element ist EMDR für die  bilaterale Stimulierung des Gehirns und die Verabeitung von belastenden Erlebnissem verbunden mit . dem trauma-sensiblen, ressourcen- und lösungs-orientierten Ansatz des Systemischen Empowerment-Coachings. Dabei geht es nicht darum, Therapie ins Coaching zu holen. Im Gegenteil: Es geht darum, unsere Möglichkeiten als Coaches zu erweitern und gleichzeitig unsere Grenzen zu kennen.

Empowerment-EMDR-Coaching® kann dort ansetzen, wo dein Coachee rational längst verstanden hat, was ihn blockiert, Veränderung auf der emotionalen Ebene aber noch nicht greifen kann: Ressourcen aktivieren. Selbstregulation fördern. Emotionale und mentale Blockaden bearbeiten. Neue Perspektiven ermöglichen. Und anschließend den Transfer in Denken und Handeln unterstützen.

Denn für mich gehört genau das zusammen: Fühlen, Denken und Handeln.

Du möchtest wissen, ob Empowerment-EMDR-Coaching® zu dir passt?

Vielleicht arbeitest du schon länger als Coach, Berater:in oder Therapeut:in und fragst dich, ob Empowerment-EMDR-Coaching® die richtige Ergänzung für deine Arbeit ist. Dann lass uns persönlich darüber sprechen!

In einem kostenlosen Zoom-Gespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, was du für deine Arbeit brauchst und ob die Ausbildung zum Empowerment-EMDR-Coach® zu dir und deinen beruflichen Zielen passt.

Fazit

Gute Coaching-Formate reichen – wenn sie zum Problem passen

  • Ein Glaubenssatz braucht möglicherweise etwas anderes als eine Gewohnheit zu verändern.
  • Eine emotionale Blockade etwas anderes als einen fehlenden Handlungsplan.
  • Ein Mensch im Stresszustand etwas anderes als eine neue Zielformulierung.
  • Und ein Trauma gehört nicht einfach „weggecoacht“.

Die entscheidende Frage lautet:

Was hält die Veränderung gerade wirklich auf?

Und erst dann:

Wo setze ich den richtigen Hebel an? Selbst das beste Coaching-Format funktioniert nicht, wenn es am falschen Hebel ansetzt.

Genau diese Verbindung aus Prozessverständnis, trauma-sensibler Haltung und praktischer Methodenkompetenz ist für mich zeitgemäßes Coaching. Und genau darum geht es in den Ausbildungen Empowerment-EMDR-Coaching® und Systemischen Empowerment-Coaching.

Möchtest du Empowerment-EMDR-Coaching® kennenlernen?

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, musst du dich nicht gleich für eine Ausbildung entscheiden.

In meinem kostenfreien Webinar „Game-Changer Empowerment-EMDR-Coaching®“ kannst du die Methode erst einmal kennenlernen.

Ich zeige dir, welche Möglichkeiten EMDR im Coaching eröffnet, was Empowerment-EMDR-Coaching® von klassischem EMDR unterscheidet und natürlich auch, wo die Grenzen im Coaching liegen.

Denn Empowerment-EMDR-Coaching® soll deine bisherigen Coaching-Methoden nicht ersetzen.

Es erweitert deine Möglichkeiten, damit du erkennst, was dein Coachee gerade wirklich braucht – und den richtigen Hebel für Veränderung setzen kannst.

Hast du eine Frage dazu?

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Warum du dich für die Ausbildung zum Empowerment-EMDR-Coach® entscheiden solltest

Warum du dich für die Ausbildung zum Empowerment-EMDR-Coach® entscheiden solltest

Vielleicht spürst du es schon länger: Coaching verändert sich. Die Themen deiner Klient:innen verändern sich. Die Intensität nimmt zu.

Emotionale Überforderung. Dysregulation. Unverarbeitete Erlebnisse. Stresssymptome und Traumafolgestörungen, die sich nicht mehr „wegcoachen“ lassen.

Und du merkst: Mit reiner Zielarbeit, Fragetechniken und kognitiver Strategie kommst du irgendwann an eine Grenze.

Genau hier beginnt Empowerment-EMDR-Coaching®.

Weil wir Methoden brauchen, die den Anforderungen unserer Zeit entsprechen

Auch wenn wir nicht therapeutisch arbeiten, müssen wir in Beratung, Coaching und Sozialarbeit:

  • die Auswirkungen von Stress auf das Nervensystem verstehen
  • Trauma-Signale erkennen
  • emotional sicher begleiten können
  • Re-Traumatisierung vermeiden
  • Mit Re-Traumatisierung angemessen umgehen

Wir brauchen Methoden, die die rein rational-kognitive Ebene verlassen und Körper, Emotion und Nervensystem einbeziehen.

Empowerment-EMDR-Coaching® wurde genau dafür entwickelt. Nicht als Trend. Sondern als Antwort auf reale Herausforderungen.

Weil Empowerment-EMDR-Coaching® dort ansetzt, wo andere Methoden an ihre Grenzen stoßen

Und zwar, wenn der Coachingprozess blockiert, wie zum Beispiel bei

  • starken Gefühlsausbrüchen
  • Dissoziation
  • alten Mustern, die sich nicht lösen lassen
  • einem Coachee, der im „Kinder-Ich“ festhängt

Blockaden, die für Argumente nciht erreichbar sind und  Denken nicht mehr ausreicht.

Empowerment-EMDR-Coaching® nutzt die Kraft der bilateralen Hemisphärenstimulation, um emotionale Prozesse dort zu erreichen, wo Worte fehlen. Nicht therapeutisch eingreifend. Sondern trauma-sensibel, ressourcenorientiert und strukturiert. So dass das Denken auch wieder klar wird.

Das gibt dir Sicherheit und Orientierung. Und deinen Klient:innen emotionale Stabilität.

Weil du die Methode bei der Entwicklerin lernst

Empowerment-EMDR-Coaching® ist kein kopiertes Konzept. Kein Sammelsurium aus Techniken. Es ist eine von mir entwickelte, in der Praxis stetig weiterentwickelte Methode und strukturiert in seinen Abläufen. Aus der Praxis, für die Praxis.

Du lernst:

  • die Struktur hinter der Methode
  • die Haltung dahinter
  • die neurobiologischen Grundlagen
  • die praktische Anwendung in realen Coachings
  • Sicherheit in der Anwendung

Du lernst nicht nur „wie“, sondern auch „warum“. Und das macht den Unterschied.

Weil es ein Markenzeichen ist

Als zertifizierte:r Empowerment-EMDR-Coach® arbeitest du nicht „auch mit EMDR-Elementen“.

Du arbeitest mit einer klar positionierten, geschützten Methode.

Das:

  • stärkt deine Professionalität
  • schärft dein Profil
  • hebt dich von anderen Coaches ab
  • schafft Vertrauen

In einer Zeit, in der sich Coaching-Angebote ähneln, ist Klarheit ein Wettbewerbsvorteil.

Weil Qualität sichtbar ist

Die Ausbildung wird regelmäßig hervorragend bewertet – unter anderem auf Ratedo.

Teilnehmende beschreiben sie als:

  • tiefgehend
  • praxisnah
  • strukturiert
  • transformierend
  • fachlich fundiert und menschlich klar

Und genau diese Kombination macht sie so besonders:
Herz. Hirn. Haltung.

Weil du nicht nur lernst – sondern wächst

Die Ausbildung ist mehr als Methodentraining. Sie ist Persönlichkeitsentwicklung. Selbstregulation. Rollenklärung.

Du lernst, wie du:

  • emotionale Prozesse sicher hältst
  • dein eigenes Nervensystem regulierst
  • klar abgrenzt
  • professionell bleibst

Das verändert nicht nur deine Arbeit, es verändert dich.

Weil du nicht ins kalte Wasser springst

Vielleicht fragst du dich:

Ist das wirklich mein nächster Schritt?

Genau dafür gibt es das 24-seitige Workbook zur Entscheidungsfindung.

Es hilft dir, ehrlich zu reflektieren:

  • Wo stehe ich gerade?
  • Welche Kompetenzen möchte ich entwickeln?
  • Welche Mission habe ich?
  • Gibt die Ausbildung mir das, was ich brauche?
  • Was braucht meine Praxis wirklich?
  • Welche Rolle will ich als Coach einnehmen?

Das Workbook ist keine Verkaufsbroschüre.
Es ist ein Reflexionsraum zum Selbst-Coaching, denn Klarheit ist immer Empowerment.

Fazit

Die Frage ist nicht:

„Brauche ich noch eine Methode?“

Sondern:

„Bin ich bereit, meine Coaching-Kompetenz auf das nächste Level zu bringen?“

Empowerment-EMDR-Coaching® ist keine Modeerscheinung. Es ist eine Antwort auf eine Zeit,
in der emotionale Kompetenz, Nervensystem-Verständnis und trauma-sensibles Arbeiten unverzichtbar geworden sind.

Wenn du dies für dich erkennst, dann ist diese Ausbildung dein nächster Schritt.

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Warum Empowerment-EMDR-Coaching®?

Warum Empowerment-EMDR-Coaching®?

Warum Empowerment-EMDR-Coaching®?

Wie in dem Artikel „Warum wir Coaches brauchen, die Trauma vertehen“ beschrieben, brauchen wir neue Wege und Coaching-Methoden, um Menschen wirkliche Hilfe anzubieten: 

Die psychischen Belastungen durch unverarbeitete Emotionen und Traumata nehmen stetig zu – quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Auch wenn wir nicht therapeutisch arbeiten, müssen wir in Beratung, Coaching und in der Sozialarbeit vorbereitet sein und die Auswirkungen von Stress und Trauma auf das Nervensystem kennen und darauf einwirken. Wir brauchen Methoden, die die rational-kognitive Ebene im Coaching verlassen und den Körper und die Emotionen mit einbeziehen. 

Empowerment-EMDR®-Coaching ist genau dafür entwickelt worden als die Antwort auf aktuelle Herausforderungen.

Empowerment-EMDR-Coaching® setzt da an, wo andere Coaching-Methoden an ihre Grenzen stoßen.

Während klassische Coaching- und Therapieansätze oft in ihrer Wirkung auf den kognitiven und rationalen Bereich beschränkt sind, bedient sich Empowerment-EMDR-Coaching® als wichtigster Bestandteil der Methode dem Benefit von EMDR. Damit werden Menschen auf einer emotionalen Ebene erreicht, wo Logik nicht weiterhilft und Betroffene keine Worte mehr finden für ihr Stresserleben. 

Was macht Empowerment-EMDR-Coaching® einzigartig?

Die transformierende Kraft der bilateralen Hemisphären-Stimulation (EMDR) kombiniert mit den ressourcenorientierten und ganz-heitlichen Ansatz und Techniken aus dem Systemischen Empowerment-Coaching, hilft Klienten, emotionale Blockaden zu überwinden, ihre Ressourcen zu aktivieren und tiefgreifende Veränder-ungen in kurzer Zeit zu erreichen. Sie gibt Anwender:innen die Sicherheit, angemessen auf starke Gefühlsausbrüche, Blockierungen wie Dissoziaton oder auf Re-Traumatisierung im Coaching angemessen zu reagieren.

Empowerment-EMDR-Coaching® ist eine neue, praxis-orientierte Methode, die auf wissenschaftliche Erkenntnisse u. a. aus der Hirnforschung und der Traumaforschung von Peter Levine und Dr. Steven Porges basieren, und in der Praxis stetig weiterentwickelt werden. Um Trauma und die Trauma-Sequenzauflösung sind die Lernhinhalte von Level 3.

Das Konzept von Empowerment-EMDR-Coaching® 

Du möchtest Empowerment-EMDR-Coaching® lernen?

Empowerment-EMDR-Coaching® bietet dir innovative Werkzeuge, die du direkt gezielt in deiner Coaching-Praxis anwenden kannst. Die Ausbildung zum Empowerment-EMDR-Coach® ist sinnvoll strukturiert und ermöglicht es dir, die Methode Schritt für Schritt zu erlernen und anzuwenden. Sie ist in drei Level unterteilt, die sich thematisch und methodisch aufeinander aufbauen und so einen klaren Entwicklungsprozess für dich als Empowerment-Coach sicherstellen.

Sicher mit EMDR coachen!

Tiefgreifende Veränderung

Wenn du eine effektive Methode lernen möchtest, die die rational-kognitive Ebene im Coaching verlässt und den Körper und die Emotionen mit einbezieht.

 

  • Für Coaches, Berater:innen und Trainer:innen, die ihre Kompetenz erweitern wollen
  • Für Fachkräfte aus sozialen oder pädagogischen Berufen
  • Für Business-Coaches, die ihre Klient:innen noch gezielter unterstützen möchten
  • Für Therapeut:innen, die ihre kognitiven Therapieansätze erweitern möchten
  • Für Neueinsteiger:innen, die effektive Methoden erlernen möchten

Mehr…

Trauma-informed Coachen & Trauma-Sequenz-Auflösung

Für Coaches und Therapeut:innnen, die traumasensibel arbeiten möchten, ohne therapeutisch einzugreifen.

Du lernst alle Empowerment-EMDR-Coaching®-Formate einschließlich der Trauma-Sequenz-Auflösung!

Mehr…

Erfahre mehr mit dem Intro-Handout der Ausildung!

Du kannst dir kostenfrei das Intro-Handout der Level 1-Ausbildung runterladen. Dort erfährst du noch mehr Details über die Methode und die Inhalte der Ausbildung. 

Dein Einstieg

Du bist neugierig, wie Empowerment-EMDR-Coaching® funktioniert, möchtest aber erst einmal unverbindlich reinschnuppern? Dann ist dieser O,- Euro-Workshop genau das Richtige für dich! 

Fazit

Empowerment-EMDR-Coaching® bietet Sicherheit und Orientierung, sowohl für die Anwender:innen als auch für die Coachees. Es wird mit den Auswirkungen von Stress und Trauma auf das Nervensystem gearbeitet, dabei wird stets auf eine behutsame, achtsame und wertschätzende Weise vorgegangen, mit Fokus auf die Lösungsorientierung und die Aktivierung von Ressourcen.

Sie fördert Selbstregulation und Resilienz und sorgt dafür, dass die Klienten nicht retraumatisiert werden, sondern ihre eigenen Ressourcen aktivieren und an ihren Herausforderungen wachsen können.

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Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Die psychischen Belastungen durch unverarbeitete Emotionen und Traumata nehmen stetig zu – quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Die Folgen der Pandemie, das weltpolitische Geschehen, persönliche Krisen und zunehmende Unsicherheiten hinterlassen Spuren im emotionalen Erleben vieler Menschen. Auch wenn wir nicht therapeutisch arbeiten, müssen wir in Beratung, Coaching und in der Sozialarbeit vorbereitet sein und die Auswirkungen von Stress und Trauma auf das Nervensystem kennen und darauf einwirken. Wir brauchen Methoden, die die rational-kognitive Ebene im Coaching verlassen und den Körper und die Emotionen mit einbeziehen. 

Empowerment-EMDR®-Coaching ist genau dafür entwickelt worden als die Antwort auf aktuelle Herausforderungen.

Wie du als Coach mögliche Traumatsierungen erkennst und angemessen darauf reagieren kannst

1. Anzeichen von Trauma erkennen

Wenn du im Coaching an deine Grenzen kommst, wie

  • Blockierung im Coachingprozess: Klienten sitzen vor dir, ringen mit den Tränen oder erzählen dir, wie sehr er oder sie feststecken. Rational ist alles klar – ihr habt schon über Ziele gesprochen, Strategien entwickelt – trotzdem, der Coachingprozess ist blockiert.
  • Unkontrollierte Gefühlsausbrüche: Während des Coachings holen Klienten belastende Ereignisse aus der Vergangenheit ein und es kommt zu heftigen Gefühlsausbrüchen.
  • Re-Traumatisierung: Coachee zeigt klare Traumafolgestörungen und starke Angstgefühle
  • Opferhaltung: Klienten fallen in ihr Kinder-Ich zurück, übernehmen keine Verantwortung und agieren nicht als Erwachsene(
  • Dysfunktionale Muster: Coachee dreht immer wieder Loops im Denken, Fühlen, Handeln, Veränderung greift nicht im Alltag.

2. Was du als Coach tun kannst

Befindet sich ein Coachee im Überlebensmodus, ist die erste Regel, durch Co-Regulation und Übungen zu Selbstregulation, den Coachee wieder in einen Zustand der sozialen Sicherheit und Verbundenheit zu bringen. Kurzum: Die Situation zu entschleunigen, den Coachee zu beruhigen und emotinal zu stabilisieren.

  • Durch Achtsamkeitsübungen aus dem Embodiment & Emotions-Coaching
  • Orientierung geben: Den Redefluss achtsam stoppen und Gedankengänge des Coachees runterbrechen
  • Kommunikation: Positive und lösungsorientierte Sprache nutzen, Triggerworte meiden
  • Lösungsorientiert vorgehen, Probleme dosiert besprechen, Ressourcen aktivieren und Emotionen stabilisieren
  • Das Gefühl von Sicherheit ankern für den weiteren Coachingprozess
  • Mit Empowerment-EMDR-Coaching® -Trauma-Sequenz-Auflösung: Strukturierter Prozess, um belastende Sequenzen behutsam zu verarbeiten bringt emotionale Entlastung, integriert fragmentierte Erinnerungen und aktiviert Ressourcen

3. Grenzen erkennen und Lösungen anbieten

Vermute oder erkenne ich klar, dass mein Coachee an Traumafolgestörungen leidet, ist es wichtig zu akzeptieren, dass Trauma-therapeutische Hilfe angezeigt ist und diese Grenze einhalte. Angemessen zu reagieren heißt in dem Fall:  

  • Den Coachingprozess unterbrechen, meine Beobachtung transparent machen und dabei wertschätzend und neutral bleiben
  • Über Trauma aufklären und ein Bewusstsein bei dem Coachee dafür zu schaffen
  • Über psychotherapeutische Verfahren informiere und Adressen oder Netzwerkpartner:innen vermittle

Du bist Coach und möchtest verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen? 

Falls du für dich erkannt hast, dass es auch in deiner Arbeit wichtig ist, Trauma zu verstehen, Bescheid zu wissen und verantwortunsvoll damit unumzugehen, dir aber noch Wissen und Tools fehlen, bietet dir Empowerment Akademie folgende Seminare an:

Fazit: Coaching & Trauma in Kürze erklärt

Dies ist als Zusammenfassung zu verstehen und reißt das Thema Trauma nur kurz an ohne den Anspruch auf Vollständigkeit

Was ist Trauma?

Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die nicht verarbeitet werden konnte.
Es kann plötzlich entstehen – durch ein einmaliges Ereignis wie Unfall, Gewalt oder den Verlust eines geliebten Menschen. Oder es baut sich langsam auf – durch Mobbing, Vernachlässigung oder wiederholte Belastungen.

Drei Formen von Trauma:

  • Akut: ein einschneidendes, einmaliges Erlebnis

  • Komplex: wiederholte, andauernde Belastungen

  • Sekundär: miterlebte Traumata, z. B. bei Helfer:innen

Ob etwas traumatisierend wirkt, hängt von vielen Faktoren ab: deiner Resilienz, deiner inneren Ressourcen, deinem aktuellen Zustand. Oft glauben Menschen, sie hätten „alles weggesteckt“ – bis eine ähnliche Situation Jahre später alte Wunden aufreißt.

Neurophysiologisch betrachtet

Trauma und das Gehirn

  • Die Amygdala (Alarmzentrum) schlägt an und hält das Stresssystem auf Daueralarm (fight, flight, freeze).

  • Der präfrontale Kortex – zuständig für Rationalität und Integration – ist „offline“. Darum stecken Betroffene in emotionalen Überlebensmustern fest.

  • Der Hippocampus, der Erlebnisse zeitlich einordnet, arbeitet eingeschränkt. Erinnerungen bleiben fragmentiert, Trigger lösen Flashbacks aus.

Das erklärt auch, warum Trauma nicht nur psychisch, sondern auch körperlich wirkt: chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Autoimmunerkrankungen.

Trauma-informed Coaching: Grundlagen & Haltung

  • Definition & Prinzipien: Coaches arbeiten bewusst traumainformiert, erkennen die Grenzen der eigenen Rolle (kein Therapieersatz) und schaffen Sicherheit für Klienten.

  • Haltung: Empathisch, stabilisierend, ressourcenorientiert, achtsam gegenüber Triggern und Retraumatisierung.

  • Abgrenzung zur Therapie: Trauma-informed Coaching ist unterstützend, stabilisierend, lösungsorientiert, arbeitet mit Ressourcen, nicht mit tiefen psychotherapeutischen Interventionen.

Folgen von unverarbeitetem Trauma

  • Psychisch: Ängste, depressive Verstimmungen, emotionale Dysregulation, Flashbacks

  • Körperlich: Verspannungen, chronische Schmerzen, Schlafstörungen, erhöhtes Stressniveau

  • Gesellschaftlich / relational: Schwierigkeiten in Beziehungen, Vertrauensprobleme, Konfliktintoleranz

Trauma im Coaching-Kontext

  • Erkennen von Trauma: Typische Verhaltensmuster, Trigger, Symptome erkennen, ohne Diagnose zu stellen

  • Sensibel begleiten: Stabilisierungstechniken, Ressourcenarbeit, Psychoedukation

  • Retraumatisierung vermeiden: Klare Absprachen, Pausen, keine Überforderung, Sicherheit schaffen

  • Informieren und Hilfsangebote anbieten
Empowerment-EMDR-Coaching® & Trauma

  • Setzt genau da an, wo belastende Erfahrungen fragmentiert im Gehirn liegen

  • Aktiviert Ressourcen, integriert emotionale Erlebnisse ins Großhirn

  • Unterstützt Stabilisierung ohne Retraumatisierung

  • Wirkt auf körperlich-mentale Ebene, unter Berücksichtigung von Neuroplastizität

Praxisnutzen: Integration in Coaching-Sessions, Einsatz von Myostatik-Test, bilaterale Stimulation, Selbstcoaching-Tools.

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EMDR: Heilung ist nicht nur Kopfsache

EMDR: Heilung ist nicht nur Kopfsache

EMDR: Wenn Wissen allein nicht reicht

Wie du mit EMDR tiefgreifende Veränderungen ermöglichst

„Ich weiß genau, wo meine Ängste herkommen, Frau Lichter, doch ich habe sie immer noch.“

Diesen Satz habe ich oft von Klient:innen gehört, die bereits intensive therapeutische Erfahrungen hinter sich hatten – sei es in der Psychoanalyse, Gesprächstherapie oder anderen Verfahren. Sie verstehen ihre Muster, kennen die Ursachen, doch die belastenden Gefühle bleiben.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) setzt genau dort an, wo andere Methoden an ihre Grenzen stoßen: bei der ganzheitlichen Verarbeitung von belastenden Gefühlen, traumatischen Erlebnissen und den damit verbundenen Blockaden auf mentaler und neurophysiologischer Ebene.

Was ist EMDR?

EMDR wurde Ende der 1980er-Jahre von der amerikanischen Psychologin Dr. Francine Shapiro entwickelt. Die Methode basiert auf der Beobachtung, dass bilaterale Stimulation – wie geführte Augenbewegungen oder abwechselnde taktile Reize – die Verarbeitung belastender Erinnerungen fördern kann.

Inzwischen ist EMDR eine international anerkannte und wissenschaftlich fundierte Methode zur Behandlung von Traumafolgestörungen. In Deutschland wurde EMDR 2006 vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt. Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von EMDR bei der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) und anderen psychischen Beschwerden.Wikipedia – Die freie Enzyklopädie+2emdria.de+2BPtK+2Thieme

Wie wirkt EMDR?

EMDR hilft dabei, belastende Erinnerungen und die damit verbundenen Emotionen zu verarbeiten, indem es den natürlichen Verarbeitungsmechanismus des Gehirns unterstützt. Durch die bilaterale Stimulation wird die Informationsverarbeitung angeregt, sodass dysfunktionale Verknüpfungen gelöst und durch adaptive, gesunde Verbindungen ersetzt werden können.

Das Besondere an EMDR ist, dass es nicht nur auf der kognitiven Ebene wirkt, sondern auch tiefgreifende Veränderungen auf emotionaler und körperlicher Ebene ermöglicht. Klient:innen berichten häufig von einer schnellen und nachhaltigen Linderung ihrer Symptome.

Für wen ist EMDR geeignet?

EMDR eignet sich nicht nur für die Behandlung schwerer Traumata, sondern auch für die Bearbeitung von:

  • Ängsten und Phobien
  • Stressbedingten Beschwerden
  • Einschränkenden Glaubenssätzen
  • Selbstwertproblemen
  • Leistungsblockaden und Leistungssteigerung
  • Schulängste, Mobbing

Als Coach, Berater:in oder Therapeut:in kannst du EMDR nutzen, um deine Klient:innen effektiv und nachhaltig zu unterstützen – auch in herausfordernden Situationen.​ Allerdings solltest du, ohne therapeutischen Background, ein paar Richtlinien beachten, denn die Behandlung von Trauma ist nach wie vor Therapeut:innen vorbehalten. Um EMDR sicher im Coaching anzuwenden, wurde die Methode Empowerment-EMDR-Coaching® entwickelt.  

Du möchstest EMDR lernen? Dein Weg zur zertifizierten Anwendung

In der 3-Tage-Intensiv-Ausbildung „EMDR Standardprotokoll“ mit Antje Kranzusch, werden dir die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von EMDR, auch im Coaching-Kontext, vermittelt. Du lernst, wie du EMDR sicher und effektiv in deine Arbeit integrieren kannst, um deinen Klient:innen bei der Verarbeitung belastender Erfahrungen zu helfen.​ 

Kursinhalte:

  • Grundlagen und Wirkmechanismen von EMDR
  • Anwendungsbereiche in der Psychotherapie und im Coaching
  • Praktische Übungen und Fallbeispiele
  • Der EMDR-Prozess nach Protokoll
  • Zertifizierung zum EMDR-Anwender mit und ohne Heilerlaubnis
  • Supervision & Integration des Erlernten (kostenfreies Zusatz-Angebot)

Der Kurs ist praxisorientiert und richtet sich an Fachkräfte, die ihre Methodenkompetenz erweitern möchten.

Fazit

EMDR ist eine kraftvolle Methode, die über das reine Verstehen hinausgeht und tiefgreifende Veränderungen ermöglicht. Wenn du bereit bist, deine Klient:innen auf einer neuen Ebene zu begleiten und ihnen zu helfen, belastende Erfahrungen nachhaltig zu verarbeiten, dann ist EMDR die richtige Ergänzung für dein Repertoire.

👉 Jetzt mehr erfahren und anmelden

Herzlichst,
Ulla Catarina Lichter

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

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Falsche Freunde in der Sprache und im Denken

Falsche Freunde in der Sprache und im Denken

Falsche Freunde in der Sprache – und im Denken

Assoziation vs. Kausalität im Coaching

Wustest du, dass ich, als ich auf Teneriffa lebte,  für eine deutsche Wochenzeitung schrieb, die auf allen sieben Inseln erschien? In meiner Rubrik „Falsche Freunde“ beleuchtete ich Wörter, die in verschiedenen Sprachen ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Ein klassisches Beispiel: „el grifo“ ist nicht der Griff, sondern der Wasserhahn.​

Dieses Phänomen erinnert mich an die Art und Weise, wie unser Gehirn funktioniert. Es denkt assoziativ, stellt Verbindungen zwischen Informationen, Erfahrungen und Ideen her, um die Welt zu verstehen. Doch manchmal führt uns dieses assoziative Denken in die Irre, besonders wenn wir Assoziationen mit Kausalitäten verwechseln.​

Assoziation vs. Kausalität: Ein feiner, aber wichtiger Unterschied

Unser Gehirn verknüpft Ereignisse, die gemeinsam auftreten, und neigt dazu, daraus Ursache-Wirkung-Beziehungen abzuleiten. Doch nur weil zwei Dinge zusammen auftreten, bedeutet das nicht, dass eines das andere verursacht.

Ein Beispiel: Wenn ich an einen bestimmten Ort denke, an dem ich schöne Erlebnisse hatte, fühle ich mich glücklich.Es ist jedoch nicht der Ort selbst, der diese Gefühle verursacht, sondern die Erinnerungen an die Erlebnisse dort.

Kausalität verstehen: Ursachen und Wirkungen differenzieren

Im Alltag können solche Verwechslungen zu Missverständnissen führen. Ein Beispiel dafür sind Vorurteile. Wenn jemand einmal eine negative Erfahrung mit einer Person aus einer bestimmten Gruppe gemacht hat, kann das Gehirn diese Erfahrung generalisieren und auf alle Mitglieder dieser Gruppe übertragen. Dies ist eine Assoziation, die fälschlicherweise als Kausalität interpretiert wird: „Alle Menschen aus dieser Gruppe sind so.“ Solche Denkmuster können zu ungerechtfertigten Vorurteilen führen.

Die Macht der emotionalen Ladung

Je nachdem, wie stark eine Assoziation emotional geladen ist, gewinnt oder verliert sie an Bedeutung. Besonders bei negativen Emotionen wie Angst können solche Assoziationen tiefgreifende Auswirkungen haben, machen manipulierbar und wird auch gerade in der Gegenwart politisch eingesetzt. 

Auf der anderen Seite nutzen Werbetreibende positive emotionale Ladungen, um Produkte oder Marken attraktiver zu machen. Durch die Verknüpfung von Produkten mit positiven Emotionen wie Freude, Geborgenheit oder Erfolg entstehen starke Assoziationen, die unsere Kaufentscheidungen beeinflussen können.

Glaube nicht alles, was du denkst: Praktische Anwendung im Alltag und Coaching

Unser Gehirn ist ein Meister darin, Verbindungen herzustellen. Doch nicht jede gedankliche Verknüpfung entspricht der Realität. Hier sind einige Impulse, wie du im Alltag und im Coaching zwischen Assoziation und Kausalität unterscheiden kannst:

  • Bewusstes Denken: Achte darauf, wann du Assoziationen bildest, und hinterfrage deine Beurteilungen, ob tatsächlich eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht.

  • Entscheidungsfindung: Vermeide voreilige Schlüsse, indem du prüfst, ob deine Annahmen auf Assoziationen oder echten Kausalitäten beruhen.

  • Kommunikation: Sei dir bewusst, wie Assoziationen deine Wahrnehmung beeinflussen können, und strebe nach klarer, kausal begründeter Kommunikation. Besonders in Situation, in denen Schlüsselsätze oder -wörter fallen, die dich antriggern.

Vereinfacht und ganz frei nach Byron Katie: Wenn du einen Gedanken hast, der dich belastet oder den du hinterfragen möchtest, frage dich:

  1. Ist der Gedanke wahr
  2. Kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass der Gedanke wahr ist?

Die Rolle im Systemischen Empowerment-Coaching

Im Systemischen Empowerment-Coaching nutzen wir diese Erkenntnisse, um Klient:innen dabei zu unterstützen, ihre Denkmuster zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Durch gezielte Fragen und Interventionen helfen wir ihnen, zwischen tatsächlichen Ursache-Wirkung-Beziehungen und bloßen Assoziationen zu unterscheiden. Klient:innen bringen oft blockierende Überzeugungen mit, die auf assoziativen Verknüpfungen basieren, aber nicht unbedingt kausal begründet sind. 

Ein Beispiel: „Immer wenn ich mich anstrenge, geht etwas schief.“ Hier könnte eine einzelne negative Erfahrung zu einer generalisierten Annahme geführt haben.​ Als Coaches ist es unsere Aufgabe, solche Muster zu erkennen, bewusst zu machen und gemeinsam mit den Klient:innen zu hinterfragen. Durch gezielte Interventionen und Reflexion können wir helfen, zwischen tatsächlichen Ursache-Wirkung-Beziehungen und bloßen Assoziationen zu unterscheiden. Besonders wichtig ist es, die emotionale Ladung dieser Assoziationen zu identifizieren und zu bearbeiten, um tief verwurzelte  blockierende Glaubenssätze zu transformieren.

Fazit

Die Unterscheidung zwischen Assoziation und Kausalität ist nicht nur in der Sprache, sondern auch im Denken und Handeln von großer Bedeutung. Indem wir uns dieser „falschen Freunde“ bewusst werden, können wir klarer kommunizieren, Missverständnisse vermeiden und fundiertere Entscheidungen treffen – sowohl im Alltag als auch im Coaching.

More…

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie systemisches Empowerment-Coaching dabei hilft, hinderliche Denkmuster zu erkennen und zu verändern? Informiere dich über die Coaching-Ausbildungen der Empowerment-Akadmie und starte deine Reise zur persönlichen Entwicklung! Oder lese den Artikel: Was ist Systemisches Empowement-Coaching?

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