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Was ist Systemisches Empowerment Coaching?

Was ist Systemisches Empowerment Coaching?

Ein ganzheitlicher Ansatz für Entwicklung, Selbstverantwortung und neue Handlungsspielräume.

Coaching ist mehr als ein Gespräch

Das Wort „Coach“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutete einst schlicht: Kutsche. Heute steht Coaching für eine professionelle Begleitung von Menschen in Veränderungsphasen – sei es privat oder beruflich, in Krisen, bei Entscheidungen oder auf dem Weg zur Persönlichkeitsentwicklung.

Doch was genau ist Coaching – und worin unterscheidet es sich von Beratung oder Therapie?

Im Coaching geht es nicht um Ratschläge.
Coaches sind keine Expert:innen für das Leben ihrer Klient:innen. Sie sind Prozessbegleiter:innen, die durch gezielte Fragen, Methoden und Resonanz Räume eröffnen, in denen Klient:innen ihre eigenen Ressourcen aktivieren und neue Lösungen entwickeln können.

Coaching befähigt – Beratung informiert.

Was bedeutet Empowerment im Coaching?

Der Begriff Empowerment lässt sich mit Selbstbefähigung übersetzen – also die Rückkehr in die eigene Wirksamkeit.
Es geht um:

  • Eigenverantwortung stärken
  • Autonomie erleben
  • Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen

In Empowerment steckt Power, das Kraft, jedoch auch Macht bezeichnet.
Empowerment-Coaching ist keine Methode, sondern zeichnet den Weg von der
Fremd- in die Eigenbestimmung.

Systemisch denken heißt: vernetzt denken

Das Systemische Empowerment-Coaching verbindet diese Haltung mit einer besonderen Sichtweise auf den Menschen und sein Umfeld.

Im Zentrum steht die Überzeugung:

Es gibt keine objektive Wirklichkeit – nur subjektive Konstruktionen.

Jeder Mensch interpretiert Situationen auf Basis seiner persönlichen Geschichte, Prägungen, Kultur und Wahrnehmungsfilter.Das bedeutet: Veränderung beginnt nicht mit der „richtigen Lösung“, sondern mit Akzeptanz oder einem Perspektivenwechsel.

Ein ganzheitlicher Ansatz – auf vier Ebenen

Systemisches Empowerment-Coaching ist kein starres Verfahren, sondern ein ganzheitlicher Prozess, der den Menschen als komplexes System versteht.
Es arbeitet auf vier ineinandergreifenden Ebenen:

Mindset

  • Klarheit im Denken
  • Perspektivwechsel
  • Optimismus & Entscheidungskraft
  • Veränderung blockierender Glaubenssätze

Emotionen

  • Selbstregulation und emotionale Stabilität
  • Entwicklung von innerer Stärke und Unabhängigkeit
  • Positive emotionale Zustände Förden

    Körper

    • Embodiment & Haltung
    • Verhalten reflektieren und verändern
    • Selbstfürsorge stärken
    • Gesundheit fördern

    Interaktion

    • Kommunikation achtsam, konstruktiv & proaktiv gestalten
    • Soziale Systeme verstehen und beeinflussen
    • Handlungskompetenz im Kontext entwickeln

      Systemisches Empowerment-Coaching ist…

      • prozess- und lösungsorientiert
      • achtsam, klar und methodisch fundiert
      • eine Einladung, dich selbst tiefer zu erkennen – und wirksam zu werden

      Für wen ist dieser Ansatz gedacht?

      Systemisches Empowerment-Coaching richtet sich an Menschen, die Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen möchten – in ihrer Arbeit, in Beziehungen und im Kontakt mit sich selbst.
      Es eignet sich besonders für:

      • Führungskräfte, die bewusster führen und klarer kommunizieren wollen
      • Menschen, die mit Menschen arbeiten – Coaches, Berater:innen, Pädagog:innen, Therapeut:innen
      • Alle, die ihre Persönlichkeit entwickeln und ihre Selbstführung stärken möchten

      Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“. Sondern um Tiefe, Echtheit und Verbindung.

      Oder wie ich es gern sage:

      Bei Persönlichkeitsentwicklung und Veränderung geht es nicht um permanente Selbstoptimierung – sondern darum, mehr selbst zu sein.

      Hast du eine Frage dazu?

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      Was macht einen guten Coach aus?

      Was macht einen guten Coach aus?

      Was macht einen guten Coach aus?

      Was wirklich zählt – jenseits von Tools und Titeln.

      In einer Welt voller Coaching-Angebote und Schnellzertifizierungen stellt sich eine Frage dringlicher denn je:
      Was macht einen guten Coach eigentlich wirklich aus? Ist es die Methodenkiste? Die Eloquenz? Der berufliche Hintergrund? Oder geht es um etwas Tieferes?
      Im Coaching geht es nicht nur darum, Fragen zu stellen oder Lösungen zu finden – es geht um Haltung, Resonanz und Verantwortung.

      Ein sicherer Raum – innerlich wie äußerlich

      Ohne Vertrauen geht gar nichts! Denn ein gutes Coaching braucht einen Rahmen, in dem sich Klient:innen wirklich sicher fühlen und sich orientieren können. Das beginnt bei der äußeren Umgebung (ob online oder in Präsenz), geht über die Klientenbeziehung und reicht bis zur inneren Haltung und Ausstrahlung des Coaches.

      Deshalb ist Selbstfürsorge für Coaches kein Luxus, sondern Pflicht:
      Reflexion, Supervision, Pausen, gesunde Grenzen – all das sind Voraussetzungen für eine tragfähige Coaching-Beziehung.

      Nur wer selbst in emotionaler Balance ist, kann andere souverän begleiten.

      Haltung im Coaching

      Mehrere Studien bestätigen, dass der Erfolg eines Coachings nicht allein von der eingesetzten Methode, sondern wesentlich von der Beziehung zwischen Coach und Coachee sowie der Persönlichkeit des Coachs beeinflusst wird (z. Bsp.: de Haan, E., Grant, A., Burger, Y. & Eriksson, P. (2016):

      • Die Coach-Klient-Beziehung ist der wichtigste Prädiktor für den Coaching-Erfolg
      • Die Persönlichkeit des Coachs beeinflusst die Qualität dieser Beziehung maßgeblich

      Haltung ist die Grundlage jeder professionellen Coachingarbeit. Sie zeigt sich nicht in Worten, sondern im Wie des Daseins.

      Ein paar Leitlinien, die den Unterschied machen:

      • Coaches bleiben neutral und geben keine Ratschläge.
      • Sie wissen nicht, wie die Lösung der Klient:innen aussieht – sie fragen, statt zu wissen.
      • Coachees allein haben die Kompetenz, ihre Probleme zu lösen.
      • Der Prozess gehört dem Coachee – er gibt das Tempo vor, der Coach begleitet.
        (Pacing & Leading)
      • Der Auftrag kommt vom Coachee selbst – nie von Dritten.
      • Ohne Auftrag – kein Coaching.

      Diese Haltung basiert u. a. auf den Vorannahmen des NLP, und sie ist elementar für Coaching auf Augenhöhe.

      Vertrauen in die innere Kompetenz des Coachees

      Ein zentrales Prinzip im Systemischen Empowerment-Coaching ist: Menschen tragen die Lösungen für ihre Herausforderungen bereits in sich.
      Als Coach geht es nicht darum, Antworten zu liefern oder Probleme zu „lösen“. Es geht darum, einen Raum zu eröffnen, in dem sich Klarheit, Veränderung und Selbstwirksamkeit entfalten können – im eigenen Tempo der Klient:innen.Das braucht Mut zur Zurückhaltung.
      Impulse statt Ratschläge. Vorschläge statt Vorgaben. Präsenz statt Perfektion.

      Coaching ≠ Therapie – wichtige Abgrenzung

      Ein professioneller Coach weiß, wo die eigenen Grenzen liegen – und zieht sie bewusst:

      Coaching ist keine Therapie.

      Coaches arbeiten mit grundsätzlich gesunden Menschen. Bei psychischen Erkrankungen, Suchtthemen, Traumafolgestörungen, suizidalen Tendenzen oder eingeschränkter Selbststeuerungsfähigkeit ist Coaching nicht angezeigt. In diesen Fällen sind Psychotherapeut:innen gefragt – mit fundierter klinischer Ausbildung und entsprechender Zulassung.

      Authentizität & Selbstkenntnis

      Ein guter Coach kennt sich selbst – mit Licht und Schatten.
      Authentizität entsteht nicht durch perfekte Selbstdarstellung, sondern durch innere Klarheit.

      • Wie präsent bin ich im Coachingraum?
      • Wo beeinflussen meine eigenen Themen die Sitzung?
      • Kann ich da sein, ohne zu (ver)urteilen?

      Diese Fragen machen den Unterschied – und stärken die Coachingqualität spürbar.

      Sprache, Resonanz & Neurobiologie

      Worte wirken – und sie wirken tief.
      Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass echte Präsenz und ein wertschätzendes Gegenüber das „Brain-to-Brain-Coupling“ fördern – also die neuronale Kopplung zwischen zwei Menschen.

      Selbst-Sicherheit & Prozessvertrauen

      Ein guter Coach muss nicht alles wissen – aber wissen, wie man im Nichtwissen bleibt.

      Selbst-Sicherheit bedeutet: Vertrauen in den Prozess, in die eigene Intuition und in die Fähigkeit, mit dem umzugehen, was im Moment entsteht.

      Je authentischer, empathischer und offener du als Coach bist, desto mehr öffnen sich Klient:innen für echte Veränderung.

      Fazit: Es geht nicht um Tools. Es geht um Haltung.

      Ein guter Coach…

      • hört mehr zu als er spricht
      • begleitet mehr als er leitet
      • spürt, wann Stille kraftvoller ist als Worte
      • bleibt neugierig, demütig, wach
      • kennt die eigenen Grenzen – und respektiert die der anderen

      Wenn du dich als Coach auf diesen Weg begibst – mit Klarheit, Verantwortung und Mitgefühl – bringst du alles mit, was es braucht.
      Denn gutes Coaching beginnt bei dir.

      Checkliste
      Worauf du achten sollst, wenn du einen Coach suchst:

      Worauf du achten solltest, wenn du dir einen Coach suchst

      Für Menschen, die ein Coaching buchen möchten

      ✔ Hat die Coach-Person eine fundierte, transparente Ausbildung (kein Wochenend-Schein)?
      ✔ Wirst du ernst genommen und auf Augenhöhe angesprochen – ohne Versprechungen oder Druck?
      ✔ Geht es um Empowerment – also darum, dass du deine Lösungen findest?
      ✔ Hört der Coach dir wirklich zu – oder geht es vor allem um Methoden und Performance?
      ✔ Gibt es ein kostenloses Erstgespräch oder ein Kennenlernen?
      ✔ Ist die Haltung des Coachs klar: keine Heilversprechen, keine Fremdsteuerung, kein „Ich weiß es besser“?
      ✔ Spürst du Vertrauen, Resonanz und einen sicheren Raum?
      ✔ Achtet der Coach auf ethische Abgrenzung (z. B. zu Therapie, Traumaarbeit)?
      ✔ Ist der Coach gut in sich selbst verankert – klar, authentisch, reflektiert?

      💡 Tipp: Vertrau deinem Gefühl – nicht jedem Angebot, das gut klingt, liegt auch eine gute Haltung zugrunde.

      Natürlich kannst du auch bei mir ein Präsenz- oder Online-Coaching buchen! Hier geht es zur Hypnosepraxis-Berlin.

      Hier findest du noch ander von mir ausgebildetet und zertifizierte Empowerment-Coaches: Zum Coach-Finder 

      Bist du bereit für deine Entwicklung als Coach-Persönlichkeit?

      Für Menschen, die mit einer Coaching-Ausbildung liebäugeln

      ✔ Möchtest du Menschen begleiten – nicht nur mit Tools, sondern mit Haltung?
      ✔ Interessierst du dich für Persönlichkeitsentwicklung – auch deine eigene?
      ✔ Kannst du gut zuhören, präsent sein, dich selbst reflektieren?
      ✔ Spürst du, dass Coaching mehr ist als Technik – sondern auch Beziehung und Verantwortung?
      ✔ Bist du bereit, durch Selbsterfahrung zu lernen (Coach sein UND Coachee sein)?
      ✔ Reizt dich ein ganzheitlicher Ansatz (Körper, Emotion, Denken, System)?
      ✔ Wünschst du dir Praxisnähe, kleine Gruppen und persönliche Begleitung?
      ✔ Hast du Lust auf innovative Methoden wie Empowerment-EMDR-Coaching® und Resilienz nach dem Bambus-Prinzip®?
      ✔ Suchst du nicht nur eine neue Rolle – sondern eine Entwicklung?

      💬 „Bei Persönlichkeitsentwicklung geht es nicht um permanente Selbstoptimierung – sondern darum, mehr du selbst zu sein.“
      – Ulla Catarina Lichter

      Das Angebot in der Empowerment Akademie

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      Gleichberechtigung und Diversität ist mir überaus wichtig!

      Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte wurde von mir entweder
      die männliche oder weibliche Form von personenbezogenen Hauptwörtern
      gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung des jeweils
      anderen Geschlechts oder nicht-binärer Personen. Wenn ich also beispielsweise von Kunden und
      Partnern sprechen, meine ich natürlich auch Kundinnen und Partnerinnen.
      Frauen, Männer, nicht-binäre und/oder gender-queere  Personen, mögen sich von den Inhalten unserer Website gleichermaßen angesprochen fühlen.

      Ich danke dir für dein Verständnis!