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Kennst du das? Dein Coachee weiß eigentlich genau, was er verändern möchte. Ihr habt das Thema analysiert, Ziele formuliert, Lösungen entwickelt – und trotzdem hält er hartnäckig an seinem alten Muster fest. Jetzt einfach das nächste Coaching-Tool aus dem Methodenkoffer zu holen, greift möglicherweise zu kurz. Denn die entscheidende Frage lautet:

Warum kann dieser Mensch das Muster gerade nicht verändern?

Was steckt hinter der Lösungsblockade?

Genau hier beginnt für mich die eigentliche Coaching-Arbeit. Ist dein Coachee innerlich erstarrt? Gibt es Hinweise auf eine Traumafolgestörung? Handelt es sich um ein erlerntes Muster, das aufgrund früherer Erfahrungen irgendwann einmal sinnvoll war?
Oder wurde das Muster möglicherweise aus dem Familiensystem übernommen? Wirken dysfunktionale Loyalitäten, die dazu führen, dass Veränderung unbewusst als Verrat am eigenen System erlebt wird?

Und eine meiner Lieblingsfragen darf natürlich nicht fehlen:

Was ist die positive Absicht hinter dem Problem?

Denn auch ein Verhalten, das heute stört oder blockiert, hatte oder hat häufig eine Funktion. Es schützt vor etwas, schafft Sicherheit, Zugehörigkeit oder Anerkennung. Ist der Gewinn durch die Aufrechterhaltung Problems größer als durch die Lösung des Problems, werden erzielte Coaching-Ergebnisse meist unbewusst sabortiert.

Wenn wir verstehen, was die Lösungsblockade aufrechterhält, können wir den richtigen Hebel für Veränderung finden.

Nicht jedes Problem braucht dieselbe Methode

„Das funktioniert immer“, gibt es im Coaching, in der Therapie oder in der Beratung nicht. Entscheidend ist, auf welcher Ebene die Blockade liegt und wie der Coachingprozess verläuft. Auf der emotionalen und mentalen Ebene, ist beispielsweise einem Belief-Format oder einem freien Ablauf aus dem Empowerment-EMDR-Coaching® effektiv. Geht es stärker um mentale Muster und Verhalten, kann Suggestive Hypnose sinnvoll sein.  Soll sich ein neues Verhalten etablieren, kann die  Tiny-Habit-Methode helfen.

Und manchmal braucht es eine Kombination verschiedener Ansätze – beispielsweise EMDR und Hypnose. Meiner Erfahrung nach ist eine Kombination von Methoden der beste Weg, flexibel und ganzheitlich mit Coachees zu arbeiten und Resultate zu verankern. Die goldene Regel im Empowerment-Coaching: Prozess geht vor Format.

Wenn starke Emotionen ins Spiel kommen

Dein Coachee wird von Angst überflutet, beginnt heftig zu weinen, erstarrt oder ist plötzlich kaum noch erreichbar. In solchen Momenten funktionieren Sprache, Reflexion und rationales Denken möglicherweise nicht mehr wie gewohnt. Das beste Coaching-Format hilft wenig, wenn das Nervensystem gerade auf Alarm geschaltet hat.

Jetzt geht es nicht darum, möglichst schnell mit dem nächsten Format weiterzumachen. Dein Coachee braucht zunächst Sicherheit, Stabilisierung und Selbstregulation – und wieder Verbundenheit mit sich selbst und mit dir als Empowerment-Coach.

Diese Verbindung schafft einen sicheren Rahmen, in dem dein Coachee wieder Zugang zu sich selbst und seinen Ressourcen bekommen kann.

Und du als Coach brauchst ebenfalls Sicherheit. Du musst einschätzen können: Was passiert hier gerade? Was braucht mein Coachee jetzt? Was kann ich verantwortungsvoll begleiten – und wo ist die Grenze zur Therapie?

Genau um diese Handlungssicherheit geht es bei Empowerment-EMDR-Coaching®, Trauma & trauma-informed Coachen und Embodiment &traumasensible Tools. 

Dabei lernst nicht einfach das nächste Tool für deinen Methodenkoffer. Du lernst, Prozesse differenzierter wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Wann braucht es Stabilisierung? Wann Ressourcenaktivierung? Wann kann ich mit einer emotionalen Blockade weiterarbeiten? Und wann darf oder muss ich sagen: Hier endet Coaching.

So oder so brauchen wir Techniken, die auch emotionale und körperliche Prozesse berücksichtigen. Erst wenn dein Coachee wieder ausreichend reguliert ist und sich sicher und verbunden fühlt, können Sprache, Denken und Lösungsorientierung wieder greifen. Für tiefgreifende Trramsformation und Implementierung der Coachingergenisse.  

Das Beste von Allem: Empowerment-EMDR-Coaching® 

Das ist eben auch der Benefit von Empowerment-EMDR-Coaching®: Das zentrale Element ist EMDR für die  bilaterale Stimulierung des Gehirns und die Verabeitung von belastenden Erlebnissem verbunden mit . dem trauma-sensiblen, ressourcen- und lösungs-orientierten Ansatz des Systemischen Empowerment-Coachings. Dabei geht es nicht darum, Therapie ins Coaching zu holen. Im Gegenteil: Es geht darum, unsere Möglichkeiten als Coaches zu erweitern und gleichzeitig unsere Grenzen zu kennen.

Empowerment-EMDR-Coaching® kann dort ansetzen, wo dein Coachee rational längst verstanden hat, was ihn blockiert, Veränderung auf der emotionalen Ebene aber noch nicht greifen kann: Ressourcen aktivieren. Selbstregulation fördern. Emotionale und mentale Blockaden bearbeiten. Neue Perspektiven ermöglichen. Und anschließend den Transfer in Denken und Handeln unterstützen.

Denn für mich gehört genau das zusammen: Fühlen, Denken und Handeln.

Du möchtest wissen, ob Empowerment-EMDR-Coaching® zu dir passt?

Vielleicht arbeitest du schon länger als Coach, Berater:in oder Therapeut:in und fragst dich, ob Empowerment-EMDR-Coaching® die richtige Ergänzung für deine Arbeit ist. Dann lass uns persönlich darüber sprechen!

In einem kostenlosen Zoom-Gespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, was du für deine Arbeit brauchst und ob die Ausbildung zum Empowerment-EMDR-Coach® zu dir und deinen beruflichen Zielen passt.

Fazit

Gute Coaching-Formate reichen – wenn sie zum Problem passen

  • Ein Glaubenssatz braucht möglicherweise etwas anderes als eine Gewohnheit zu verändern.
  • Eine emotionale Blockade etwas anderes als einen fehlenden Handlungsplan.
  • Ein Mensch im Stresszustand etwas anderes als eine neue Zielformulierung.
  • Und ein Trauma gehört nicht einfach „weggecoacht“.

Die entscheidende Frage lautet:

Was hält die Veränderung gerade wirklich auf?

Und erst dann:

Wo setze ich den richtigen Hebel an? Selbst das beste Coaching-Format funktioniert nicht, wenn es am falschen Hebel ansetzt.

Genau diese Verbindung aus Prozessverständnis, trauma-sensibler Haltung und praktischer Methodenkompetenz ist für mich zeitgemäßes Coaching. Und genau darum geht es in den Ausbildungen Empowerment-EMDR-Coaching® und Systemischen Empowerment-Coaching.

Möchtest du Empowerment-EMDR-Coaching® kennenlernen?

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, musst du dich nicht gleich für eine Ausbildung entscheiden.

In meinem kostenfreien Webinar „Game-Changer Empowerment-EMDR-Coaching®“ kannst du die Methode erst einmal kennenlernen.

Ich zeige dir, welche Möglichkeiten EMDR im Coaching eröffnet, was Empowerment-EMDR-Coaching® von klassischem EMDR unterscheidet und natürlich auch, wo die Grenzen im Coaching liegen.

Denn Empowerment-EMDR-Coaching® soll deine bisherigen Coaching-Methoden nicht ersetzen.

Es erweitert deine Möglichkeiten, damit du erkennst, was dein Coachee gerade wirklich braucht – und den richtigen Hebel für Veränderung setzen kannst.

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