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Welthypnosetag – Zeit, aufzuklären und mit Vorurteilen aufzuräumen

Welthypnosetag – Zeit, aufzuklären und mit Vorurteilen aufzuräumen

Heute ist Welthypnosetag – Zeit, aufzuklären und mit Vorurteilen aufzuräumen

Heute ist Welthypnosetag – ein wunderbarer Anlass, um über die Kraft eines der wirksamsten Werkzeuge zur persönlichen Entwicklung und der Arbeit mit Menschen näherzubringen: Die Hypnose.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es kaum eine andere Methode gibt, die so viel Aufklärungsbedarf hat wie die Hypnose. Denn was viele nicht wissen: Hypnose hat nichts mit Show, Kontrollverlust oder Mystik zu tun. Sie ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das nutzt, wie unser Gehirn, unser Nervensystem und unser Unterbewusstsein tatsächlich funktionieren.

Hypnose: Die häufigsten Vorurteile – und was wirklich stimmt

Vorurteil:  Hypnose bedeutet Kontrollverlust.
Fakt: Du behältst jederzeit die Kontrolle. Du kannst Suggestionen ablehnen und tust nichts, was deinen Werten widerspricht.

Vorurteil: Hypnose ist Schlaf oder Bewusstlosigkeit.
Fakt: Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung bei gleichzeitig fokussierter Aufmerksamkeit – eine entspannte Wachheit.

Vorurteil: Man kann in Hypnose steckenbleiben.
Fakt: Das ist unmöglich. Du kommst immer wieder zurück ins Wachbewusstsein – oder schläfst ein und wachst von selbst auf.

Vorurteil: Hypnose ist gefährlich.
Fakt: Hypnose gilt als sicher. Es sind keine Todesfälle bekannt. Bei bestimmten psychischen Erkrankungen (z. B. Psychosen) kann sie jedoch kontraindiziert sein – deshalb gehört Hypnose in fachkundige Hände auf der Basis von Vertrauen.

Vorurteil: Nur „schwache“ Menschen sind hypnotisierbar.
Fakt: Hypnotisierbarkeit ist eine Fähigkeit, die alle Menschen besitzen. Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose, die du täglich mehrmals erlebst.

Vorurteil: Hypnose ist Show oder Gehirnwäsche.
Fakt: Showhypnose ist Unterhaltung. Klinische und therapeutische Hypnose ist eine seriöse und ganzheitlich und wirkende Methode, um Denk- und Verhaltensmuster zu verändern.  Im Fokus liegt hierbei das Anliegen der Klienten, das in einem gründlichen Vorgespräch geklärt wird.

Vorurteil: Alles wird sofort gelöst.
Fakt: Hypnose erfordert deine aktive Mitarbeit. Da Hypnose im Unterbewusstsein wirkt, ist das, was während einer Sitzung erarbeitet wird, nachhaltig und sofort spürbar. Doch tiefe Prozesse brauchen Zeit und Integration.

Das Unterbewusstsein – dein größter Einflussfaktor

Studien zeigen, dass bis zu 95 % unseres Alltags durch das Unterbewusstsein gesteuert werden. Es unterscheidet nicht zwischen Realität und Vorstellung – es glaubt, was du ihm gibst: Selbstzweifel genauso wie Selbstvertrauen.

Hypnose spricht genau diesen inneren Steuerungsbereich an.
Wir umgehen den mentalen Lärm des Alltags, tauchen unter die Oberfläche – und verändern dort, wo es wirklich zählt.

Hypnose ausprobieren

Hypnose fasziniert Dich, aber Du weißt nicht, ob sie das Richtige für Dich ist? Du bist neugierig und möchtest Hypnose für dich selbst nutzen? Oder du arbeitest schon mit Menschen und möchtest mit einer der erfolgreichsten Coaching-Tools deine Kompetenz erweitern? Das sind 3 Gründe von vielen für den 3-stündigen Empowerment-Hypnose-Workshop.

Free4U: Geführte Hypnosen

Die Empowerment-Hypnosen  zur Ernährungsumstellung oder Pollenallergiekannst du hier direkt anhören: Zur Hypnosepraxis Berlin

🎧 Einfach registrieren, Version auswählen und loslassen.

🎧 Mit Brain Beats für tiefere Wirkung (oder die sanfte Version ohne EMDR-Musik, z. B. bei Epilepsie).

🚨 Wichtig: Bitte nicht beim Autofahren oder in Situationen hören, die deine volle Aufmerksamkeit verlangen.

🔗 Hypnosepraxis Berlin

Ein Hypnose-Special direkt über meinen YouTube-Kanal

Fazit: Hypnose ist Selbstermächtigung, keine Manipulation

  • Jede Hypnose ist Selbsthypnose.
  • In einer Hypnosesitzung bleibst du wach, präsent und bewusst.
  • Hypnose ist kein Kontrollverlust. Sie ist ein Raum, in dem du endlich wieder Zugang bekommst zu dem, was längst in dir ist: Kraft, Klarheit, innere Führung.

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4 Entscheidungshilfen

4 Entscheidungshilfen

4 Entscheidungshilfen

Du möchtest deiner Berufung nachgehen und Coach werden? Oder hast schon Ausbildungen im Bereich Persönlichkeits-Entwicklung, Sozialarbeit, Therapie oder Psychologie?  

Der Ausbildungmarkt wächst stetig – mit einer Vielzahl an Methoden, Ansätzen und Versprechen. Diese Vielfalt kann inspirierend, aber auch überwältigend sein.

Hier findest du 4 Entscheidungshilfen, die dich unterstützen, dein persönliches „Warum“ zu klären und  andere Kriterien außer dem Preis-Leistungsverhältnis unter die Lupe zu nehmen.

1. Selbst-Coaching I Workbook

Gezielte Fragen helfen dir, Klarheit über deine aktuelle Situation, deine inneren Beweggründe und deine Vision als zukünftige:r Coach zu gewinnen.

Check-In: Eine Checkliste mit sechs Punkten zeigt dir, ob die Ausbildungen der Empowerment Akademie zu deinen Werten und Zielen passt.

Check-Out: Eine Negativ-Checkliste hilft dir zu erkennen, ob die Ausbildungen der Empowerment Akademie wahrscheinlich nicht zu deinen Vorstellungen passen werden

2. Bewertungen: 5 von 5 Sternen!

Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für ein Ausbildungs-Institut sind die Bewertungen ehemaliger Teilnehmenden. Auf Ratedo findest du ehrliche Kundenstimmen meiner Ausbildungen und mich als Lehr-Trainerin.

Klicke auf das Bild, dort findest du die Feedbacks!

3. Die Chemie muss stimmen!

Die Gretchenfrage ist natürlich, ob ich für dich die richtige Lehrtrainerin bin: Ich unterrichte auf Augenhöhe mit ehrlichem Feedback zu deinem Lernfortschritt und deiner Persönlichkeits-Entwicklung als Coach, falls du dies wünschst. 

Du kannst mich und meine Art des Unterrichtens in einem Free4U-Webinar oder in einem Schnupper-Workshop kennenlernen. Oder buche über Calendly ein für dich kostenfreies und unverbindliches Kennenlernen-Gespräch:

4. Staatliche Förderung für Selbstständige

Das Programm KOMPASS (Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt Solo-Selbstständige dabei, sich krisenfest und zukunftssicher aufzustellen. Solo-Selbstständige können einen finanziellen Zuschuss von maximal 4.500 Euro pro Jahr zu einer für sie passenden Weiterbildung erhalten. Auf der Webseite findest du alle Informationen, ob du die Voraussetzungen erfüllst, oder melde dich bei mir, vielleicht kann ich dir weiterhelfen. 

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Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Warum wir Coaches brauchen, die Trauma verstehen

Die psychischen Belastungen durch unverarbeitete Emotionen und Traumata nehmen stetig zu – quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Die Folgen der Pandemie, das weltpolitische Geschehen, persönliche Krisen und zunehmende Unsicherheiten hinterlassen Spuren im emotionalen Erleben vieler Menschen. Auch wenn wir nicht therapeutisch arbeiten, müssen wir in Beratung, Coaching und in der Sozialarbeit vorbereitet sein und die Auswirkungen von Stress und Trauma auf das Nervensystem kennen und darauf einwirken. Wir brauchen Methoden, die die rational-kognitive Ebene im Coaching verlassen und den Körper und die Emotionen mit einbeziehen. 

Empowerment-EMDR®-Coaching ist genau dafür entwickelt worden als die Antwort auf aktuelle Herausforderungen.

Wie du als Coach mögliche Traumatsierungen erkennst und angemessen darauf reagieren kannst

1. Anzeichen von Trauma erkennen

Wenn du im Coaching an deine Grenzen kommst, wie

  • Blockierung im Coachingprozess: Klienten sitzen vor dir, ringen mit den Tränen oder erzählen dir, wie sehr er oder sie feststecken. Rational ist alles klar – ihr habt schon über Ziele gesprochen, Strategien entwickelt – trotzdem, der Coachingprozess ist blockiert.
  • Unkontrollierte Gefühlsausbrüche: Während des Coachings holen Klienten belastende Ereignisse aus der Vergangenheit ein und es kommt zu heftigen Gefühlsausbrüchen.
  • Re-Traumatisierung: Coachee zeigt klare Traumafolgestörungen und starke Angstgefühle
  • Opferhaltung: Klienten fallen in ihr Kinder-Ich zurück, übernehmen keine Verantwortung und agieren nicht als Erwachsene(
  • Dysfunktionale Muster: Coachee dreht immer wieder Loops im Denken, Fühlen, Handeln, Veränderung greift nicht im Alltag.

2. Was du als Coach tun kannst

Befindet sich ein Coachee im Überlebensmodus, ist die erste Regel, durch Co-Regulation und Übungen zu Selbstregulation, den Coachee wieder in einen Zustand der sozialen Sicherheit und Verbundenheit zu bringen. Kurzum: Die Situation zu entschleunigen, den Coachee zu beruhigen und emotinal zu stabilisieren.

  • Durch Achtsamkeitsübungen aus dem Embodiment & Emotions-Coaching
  • Orientierung geben: Den Redefluss achtsam stoppen und Gedankengänge des Coachees runterbrechen
  • Kommunikation: Positive und lösungsorientierte Sprache nutzen, Triggerworte meiden
  • Lösungsorientiert vorgehen, Probleme dosiert besprechen, Ressourcen aktivieren und Emotionen stabilisieren
  • Das Gefühl von Sicherheit ankern für den weiteren Coachingprozess
  • Mit Empowerment-EMDR-Coaching® -Trauma-Sequenz-Auflösung: Strukturierter Prozess, um belastende Sequenzen behutsam zu verarbeiten bringt emotionale Entlastung, integriert fragmentierte Erinnerungen und aktiviert Ressourcen

3. Grenzen erkennen und Lösungen anbieten

Vermute oder erkenne ich klar, dass mein Coachee an Traumafolgestörungen leidet, ist es wichtig zu akzeptieren, dass Trauma-therapeutische Hilfe angezeigt ist und diese Grenze einhalte. Angemessen zu reagieren heißt in dem Fall:  

  • Den Coachingprozess unterbrechen, meine Beobachtung transparent machen und dabei wertschätzend und neutral bleiben
  • Über Trauma aufklären und ein Bewusstsein bei dem Coachee dafür zu schaffen
  • Über psychotherapeutische Verfahren informiere und Adressen oder Netzwerkpartner:innen vermittle

Du bist Coach und möchtest verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen? 

Falls du für dich erkannt hast, dass es auch in deiner Arbeit wichtig ist, Trauma zu verstehen, Bescheid zu wissen und verantwortunsvoll damit unumzugehen, dir aber noch Wissen und Tools fehlen, bietet dir Empowerment Akademie folgende Seminare an:

Fazit: Coaching & Trauma in Kürze erklärt

Dies ist als Zusammenfassung zu verstehen und reißt das Thema Trauma nur kurz an ohne den Anspruch auf Vollständigkeit

Was ist Trauma?

Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die nicht verarbeitet werden konnte.
Es kann plötzlich entstehen – durch ein einmaliges Ereignis wie Unfall, Gewalt oder den Verlust eines geliebten Menschen. Oder es baut sich langsam auf – durch Mobbing, Vernachlässigung oder wiederholte Belastungen.

Drei Formen von Trauma:

  • Akut: ein einschneidendes, einmaliges Erlebnis

  • Komplex: wiederholte, andauernde Belastungen

  • Sekundär: miterlebte Traumata, z. B. bei Helfer:innen

Ob etwas traumatisierend wirkt, hängt von vielen Faktoren ab: deiner Resilienz, deiner inneren Ressourcen, deinem aktuellen Zustand. Oft glauben Menschen, sie hätten „alles weggesteckt“ – bis eine ähnliche Situation Jahre später alte Wunden aufreißt.

Neurophysiologisch betrachtet

Trauma und das Gehirn

  • Die Amygdala (Alarmzentrum) schlägt an und hält das Stresssystem auf Daueralarm (fight, flight, freeze).

  • Der präfrontale Kortex – zuständig für Rationalität und Integration – ist „offline“. Darum stecken Betroffene in emotionalen Überlebensmustern fest.

  • Der Hippocampus, der Erlebnisse zeitlich einordnet, arbeitet eingeschränkt. Erinnerungen bleiben fragmentiert, Trigger lösen Flashbacks aus.

Das erklärt auch, warum Trauma nicht nur psychisch, sondern auch körperlich wirkt: chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Autoimmunerkrankungen.

Trauma-informed Coaching: Grundlagen & Haltung

  • Definition & Prinzipien: Coaches arbeiten bewusst traumainformiert, erkennen die Grenzen der eigenen Rolle (kein Therapieersatz) und schaffen Sicherheit für Klienten.

  • Haltung: Empathisch, stabilisierend, ressourcenorientiert, achtsam gegenüber Triggern und Retraumatisierung.

  • Abgrenzung zur Therapie: Trauma-informed Coaching ist unterstützend, stabilisierend, lösungsorientiert, arbeitet mit Ressourcen, nicht mit tiefen psychotherapeutischen Interventionen.

Folgen von unverarbeitetem Trauma

  • Psychisch: Ängste, depressive Verstimmungen, emotionale Dysregulation, Flashbacks

  • Körperlich: Verspannungen, chronische Schmerzen, Schlafstörungen, erhöhtes Stressniveau

  • Gesellschaftlich / relational: Schwierigkeiten in Beziehungen, Vertrauensprobleme, Konfliktintoleranz

Trauma im Coaching-Kontext

  • Erkennen von Trauma: Typische Verhaltensmuster, Trigger, Symptome erkennen, ohne Diagnose zu stellen

  • Sensibel begleiten: Stabilisierungstechniken, Ressourcenarbeit, Psychoedukation

  • Retraumatisierung vermeiden: Klare Absprachen, Pausen, keine Überforderung, Sicherheit schaffen

  • Informieren und Hilfsangebote anbieten
Empowerment-EMDR-Coaching® & Trauma

  • Setzt genau da an, wo belastende Erfahrungen fragmentiert im Gehirn liegen

  • Aktiviert Ressourcen, integriert emotionale Erlebnisse ins Großhirn

  • Unterstützt Stabilisierung ohne Retraumatisierung

  • Wirkt auf körperlich-mentale Ebene, unter Berücksichtigung von Neuroplastizität

Praxisnutzen: Integration in Coaching-Sessions, Einsatz von Myostatik-Test, bilaterale Stimulation, Selbstcoaching-Tools.

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Wenn Klarheit fließt, entsteht Fokus: TCM trifft auf Coaching

Wenn Klarheit fließt, entsteht Fokus: TCM trifft auf Coaching

Strukturieren mit den 5 Elementen & Empowerment-EMDR-Coaching®

Kennst du das auch?
Du hast viele Ideen, dein Kopf ist voller Impulse – aber du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Willkommen im Alltag kreativer Menschen (ja, ich zähle mich dazu).

Genau hier hilft mir ein kleines Selbstcoaching-Ritual aus der Traditionellen Chinesischen Medizin: der Arbeitszyklus der 5 Elemente.
Es bringt Struktur in meine Kreativität – ohne sie zu begrenzen.

  • Wasser – Blau
    Lass deine Gedanken fließen. Sammle, träume, spinne Ideen – ganz ohne Bewertung.
    „Was bewegt mich gerade?“
  • Holz – Grün
    Jetzt entsteht erste Ordnung: Notizen sortieren, Cluster bilden, Zusammenhänge erkennen.
    „Worum geht es wirklich?“
  • Feuer – Rot
    Entscheide dich: Was ist jetzt wichtig? Was bekommt Priorität?
    „Was brennt – im positiven Sinn?“
  • Erde – Gelb
    Jetzt wird’s konkret. Du gestaltest, planst, setzt um – Schritt für Schritt.
    „Was ist heute mein erster kleiner Schritt?“
  • Metall – Weiß
    Bewusster Abschluss, auch wenn das Projekt weitergeht. Ein „Deckel drauf“-Gefühl.
    „Was habe ich heute gut gemacht? Ich höre bewusst hier an dieser Stelle auf und gehe beim nächstenmal zu der letzten Phase zurück.“

Dieses Ritual gibt mir Struktur, Klarheit – und vor allem: inneren Abschluss.

Ich bin ein großer Fan von Selbst-Coaching

Denn Empowerment bedeutet für mich: den Weg von der Fremd- zurück zur Selbstbestimmung zu finden.

Ob im kreativen Prozess, in stressigen Momenten oder bei innerem Chaos – ich nutze auch Empowerment-EMDR-Coaching® für mich selbst: um emotional wieder in Balance zu kommen und mich mental neu auszurichten.

Durch die bilaterale Stimulation – z. B. mit der speziell entwickelten EMDR-Musik aus meiner Akademie – bringe ich beide Gehirnhälften in Einklang.


🧠 Das fördert nicht nur Ruhe und Regulation, sondern auch lösungsorientiertes Denken.
🎵 Die Musik findest du übrigens hier:
👉 EMDR-Musik zur Selbstanwendung

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Was treibt dich an?

Was treibt dich an?

Die Inneren Antreiber – Warum du manchmal gegen dich selbst arbeitest

Kannst du schlecht „Nein“ sagen? Arbeitest du bis zur Erschöpfung? Fühlst du dich für alles verantwortlich – und hast trotzdem das Gefühl, es reicht nie?

Dann wirken vermutlich unbewusst deine inneren Antreiber. Sie pushen dich – aber oft auf eine Weise, die mehr Druck als Motivation erzeugt.

Was sind innere Antreiber?

Das Modell der Inneren Antreiber stammt aus der Transaktionsanalyse (nach Kahler und Capers). Es beschreibt tief verankerte Verhaltensmuster, die in der Kindheit als Reaktion auf Erwartungen von Eltern, Lehrkräften oder anderen Autoritäten entstanden sind.

Diese inneren Stimmen haben ursprünglich geholfen, sich anzupassen und Leistung zu bringen – doch unter Stress kippt ihre Wirkung ins Gegenteil.

Die fünf typischen Antreiber

Die Transaktionsanalyse unterscheidet fünf Grundtypen:

  • Sei perfekt!

  • Mach es allen recht!

  • Streng dich an!

  • Sei stark!

  • Beeil dich!

Im Alltag äußern sich diese Muster oft so:

  • Du überarbeitest dich – aus Angst, nicht gut genug zu sein.

  • Du sagst „ja“, obwohl du „nein“ meinst.

  • Du kämpfst dich allein durch, obwohl du Hilfe brauchst.

  • Du machst weiter, auch wenn dir längst die Kraft fehlt.

  • Du wirst fahrig und unkonzentriert, wenn es stressig wird.

Problematisch wird es vor allem, wenn zwei starke Antreiber gleichzeitig aktiv sind – etwa „Sei perfekt!“ und „Beeil dich!“. Dann entstehen innere Konflikte, die dich blockieren.

Warum Antreiber auch eine gute Seite haben

Tatsächlich erfüllen sie psychologische Grundbedürfnisse – nach Anregung, Anerkennung, Struktur und Zugehörigkeit (nach Eric Berne). Sie bringen dich in Bewegung, helfen dir, Aufgaben zu bewältigen, Ziele zu erreichen und dich selbst zu motivieren.

Doch wenn sie in Stressphasen die Regie übernehmen, schaden sie mehr, als sie nutzen.

Erkenne deine Antreiber – mit dem Selbsttest

👉 Du möchtest herausfinden, welche inneren Antreiber bei dir wirksam sind?
Dann lade dir den kostenfreien Antreiber-Test auf der Seite der Empowerment Akademie herunter.
Nach der Registrierung bekommst du Zugang zum Download und erfährst:

  • Welche Antreiber bei dir aktiv sind

  • Wie stark sie ausgeprägt sind

  • Ob dein Leistungserleben noch gesund – oder schon gefährdet ist

📌 Jetzt Antreiber-Test herunterladen

Selbstreflexion: Fragen für dein Coaching-Journal

  • Wann erlebst du besonders viel inneren Druck?

  • Was denkst du, was fühlst du, wie verhältst du dich dann?

  • Welche Rolle nimmst du in Stress-Situationen ein?

  • Was hilft dir, dich wieder selbst zu regulieren?

  • Wie sorgst du für deine emotionale Hygiene?

Empower dich selbst – mit Affirmationen & inneren Bildern

Wenn du deinen inneren Antreibern auf die Schliche kommst, kannst du ihnen auch neue Antworten geben:

„Ich muss es allen recht machen.“
„Ich darf es auch mir recht machen.“
Visualisierung: Sauerstoffmaske – erst für dich, dann für andere.

„Ich muss mich beeilen!“
„Ich habe alle Zeit der Welt.“
Bild: Handbremse lösen oder in den nächsten Gang schalten.

Fazit

Empowerment beginnt mit Selbsterkenntnis.
Wenn du deine inneren Muster kennst, kannst du lernen, sie neu zu steuern – mit mehr Leichtigkeit und innerer Klarheit.

📩 Jetzt Antreiber-Test downloaden & dich selbst besser verstehen:
👉 empowerment-akademie.de

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Falsche Freunde in der Sprache und im Denken

Falsche Freunde in der Sprache und im Denken

Falsche Freunde in der Sprache – und im Denken

Assoziation vs. Kausalität im Coaching

Wustest du, dass ich, als ich auf Teneriffa lebte,  für eine deutsche Wochenzeitung schrieb, die auf allen sieben Inseln erschien? In meiner Rubrik „Falsche Freunde“ beleuchtete ich Wörter, die in verschiedenen Sprachen ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Ein klassisches Beispiel: „el grifo“ ist nicht der Griff, sondern der Wasserhahn.​

Dieses Phänomen erinnert mich an die Art und Weise, wie unser Gehirn funktioniert. Es denkt assoziativ, stellt Verbindungen zwischen Informationen, Erfahrungen und Ideen her, um die Welt zu verstehen. Doch manchmal führt uns dieses assoziative Denken in die Irre, besonders wenn wir Assoziationen mit Kausalitäten verwechseln.​

Assoziation vs. Kausalität: Ein feiner, aber wichtiger Unterschied

Unser Gehirn verknüpft Ereignisse, die gemeinsam auftreten, und neigt dazu, daraus Ursache-Wirkung-Beziehungen abzuleiten. Doch nur weil zwei Dinge zusammen auftreten, bedeutet das nicht, dass eines das andere verursacht.

Ein Beispiel: Wenn ich an einen bestimmten Ort denke, an dem ich schöne Erlebnisse hatte, fühle ich mich glücklich.Es ist jedoch nicht der Ort selbst, der diese Gefühle verursacht, sondern die Erinnerungen an die Erlebnisse dort.

Kausalität verstehen: Ursachen und Wirkungen differenzieren

Im Alltag können solche Verwechslungen zu Missverständnissen führen. Ein Beispiel dafür sind Vorurteile. Wenn jemand einmal eine negative Erfahrung mit einer Person aus einer bestimmten Gruppe gemacht hat, kann das Gehirn diese Erfahrung generalisieren und auf alle Mitglieder dieser Gruppe übertragen. Dies ist eine Assoziation, die fälschlicherweise als Kausalität interpretiert wird: „Alle Menschen aus dieser Gruppe sind so.“ Solche Denkmuster können zu ungerechtfertigten Vorurteilen führen.

Die Macht der emotionalen Ladung

Je nachdem, wie stark eine Assoziation emotional geladen ist, gewinnt oder verliert sie an Bedeutung. Besonders bei negativen Emotionen wie Angst können solche Assoziationen tiefgreifende Auswirkungen haben, machen manipulierbar und wird auch gerade in der Gegenwart politisch eingesetzt. 

Auf der anderen Seite nutzen Werbetreibende positive emotionale Ladungen, um Produkte oder Marken attraktiver zu machen. Durch die Verknüpfung von Produkten mit positiven Emotionen wie Freude, Geborgenheit oder Erfolg entstehen starke Assoziationen, die unsere Kaufentscheidungen beeinflussen können.

Glaube nicht alles, was du denkst: Praktische Anwendung im Alltag und Coaching

Unser Gehirn ist ein Meister darin, Verbindungen herzustellen. Doch nicht jede gedankliche Verknüpfung entspricht der Realität. Hier sind einige Impulse, wie du im Alltag und im Coaching zwischen Assoziation und Kausalität unterscheiden kannst:

  • Bewusstes Denken: Achte darauf, wann du Assoziationen bildest, und hinterfrage deine Beurteilungen, ob tatsächlich eine Ursache-Wirkung-Beziehung besteht.

  • Entscheidungsfindung: Vermeide voreilige Schlüsse, indem du prüfst, ob deine Annahmen auf Assoziationen oder echten Kausalitäten beruhen.

  • Kommunikation: Sei dir bewusst, wie Assoziationen deine Wahrnehmung beeinflussen können, und strebe nach klarer, kausal begründeter Kommunikation. Besonders in Situation, in denen Schlüsselsätze oder -wörter fallen, die dich antriggern.

Vereinfacht und ganz frei nach Byron Katie: Wenn du einen Gedanken hast, der dich belastet oder den du hinterfragen möchtest, frage dich:

  1. Ist der Gedanke wahr
  2. Kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass der Gedanke wahr ist?

Die Rolle im Systemischen Empowerment-Coaching

Im Systemischen Empowerment-Coaching nutzen wir diese Erkenntnisse, um Klient:innen dabei zu unterstützen, ihre Denkmuster zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Durch gezielte Fragen und Interventionen helfen wir ihnen, zwischen tatsächlichen Ursache-Wirkung-Beziehungen und bloßen Assoziationen zu unterscheiden. Klient:innen bringen oft blockierende Überzeugungen mit, die auf assoziativen Verknüpfungen basieren, aber nicht unbedingt kausal begründet sind. 

Ein Beispiel: „Immer wenn ich mich anstrenge, geht etwas schief.“ Hier könnte eine einzelne negative Erfahrung zu einer generalisierten Annahme geführt haben.​ Als Coaches ist es unsere Aufgabe, solche Muster zu erkennen, bewusst zu machen und gemeinsam mit den Klient:innen zu hinterfragen. Durch gezielte Interventionen und Reflexion können wir helfen, zwischen tatsächlichen Ursache-Wirkung-Beziehungen und bloßen Assoziationen zu unterscheiden. Besonders wichtig ist es, die emotionale Ladung dieser Assoziationen zu identifizieren und zu bearbeiten, um tief verwurzelte  blockierende Glaubenssätze zu transformieren.

Fazit

Die Unterscheidung zwischen Assoziation und Kausalität ist nicht nur in der Sprache, sondern auch im Denken und Handeln von großer Bedeutung. Indem wir uns dieser „falschen Freunde“ bewusst werden, können wir klarer kommunizieren, Missverständnisse vermeiden und fundiertere Entscheidungen treffen – sowohl im Alltag als auch im Coaching.

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Möchtest du mehr darüber erfahren, wie systemisches Empowerment-Coaching dabei hilft, hinderliche Denkmuster zu erkennen und zu verändern? Informiere dich über die Coaching-Ausbildungen der Empowerment-Akadmie und starte deine Reise zur persönlichen Entwicklung! Oder lese den Artikel: Was ist Systemisches Empowement-Coaching?

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